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Zu Besuch in der Moschee am 08.06.2010
Am 8. Juni 2010 besuchte die 1.Klasse der Kooperative Mittelschule Selzergasse in Begleitung ihrer islamischen Religionslehrerin die Moschee in der Pelzgasse im 15. Bezirk. Dort empfingen sie zwei Studenten, die sehr viel über den Islam allgemein, die richtige Gebetshaltung und das Fasten erklärten. Zwei der islamischen SchülerInnen durften dabei sogar vorzeigen. Die anderen SchülerInnen, vorrangig katholischen oder serbisch-orthodoxen Glaubens, stellten interessiert Fragen dazu. Besonders fasziniert waren die SchülerInnen von den wunderschönen Kacheln an den Wänden und den Gebetsteppichen. Ungewohnt war auch die Tatsache, dass man sich vor Betreten der Gebetsräume die Schuhe ausziehen musste. Interessant war außerdem, dass die Frauen erhöht auf einer Art Balkon dem Gottesdienst beiwohnen können. Für Frauen mit Kleinkindern gibt es sogar einen geschlossenen Raum, so dass sie sich zurückziehen können und die Kleinen, wenn sie unruhig werden, die Handlung nicht stören.
Für alle SchülerInnen war es ein schöner Vormittag, für die einen, weil sie den MitschülerInnen etwas Vertrautes zeigen durften, für die anderen, weil sie etwas Neues und Fremdes kennengelernt haben. Für nächstes Jahr ist auch noch der Besuch einer katholischen und einer serbisch-orthodoxen Kirche geplant, umso das Verständnis und die Toleranz gegenüber anderen Religionen zumindest bei den SchülerInnen der Selzergasse zu fördern.
Andrea Partsch, NMS Selzergasse, SS 2010
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Zu Besuch bei Abdulkadir Kacmaz im Juni 2010
Die Schülerinnen und Schüler der 6A Klasse besuchten Herrn Abdulkadir Kacmaz, der gleich ums Eck unserer Schule ein Geschäft betreibt. Er ist Kurde und lebte in Konya in der Türkei. Vor 14 Jahren kam er nach Österreich, besuchte ein Jahr die Hauptschule und erlernte das Handwerk des Gürtlers. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Die Schülerinnen und Schüler der 6A Klasse haben es sich nun zur Aufgabe gemacht, anderen Schüler/innen die Angst vor dem Fremden zu nehmen, auf das Geschäft von Herrn Kacmaz aufmerksam zu machen und seine Geschichte kurz in den Klassen zu erzählen.
In den Rückmeldungen der Schüler/innen, die nach dem Geschäftsbesuch für das Geschichte-Portfolio zu verfassen waren, kam bei vielen zum Ausdruck, dass sie das Geschäft zwar wahrgenommen haben aber noch nie drinnen gewesen sind. Viele hielten es für ein „Ramschgeschäft“, weil in den Schaukästen Uhren, Wasserpfeifen usw. zu sehen sind und die Schüler/innen das Obst vor dem Geschäft nicht gesehen haben. Nun haben schon etliche bei Herrn Kacmaz Obst und Gemüse eingekauft, auch mit ihren Müttern. Damit ist ein Anfang gemacht.
Die Einladung zur Eröffnung des Islamischen Zentrums, das in Knittelfeld unter Mithilfe von Herrn Kacmaz entstehen wird, haben die Schüler/innen auch angenommen und werden gern kommen.
Karin Thierrichter, BG/BRG Knittelfeld
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Zu Besuch in der Flüchtlingsbetreuungsstelle Traiskirchen am 14.04.2010
Für Mittwoch den 14. April war für die beiden 8. Klassen (8S1 und 8S2) des Sport BORG Wr. Neustadt ein Projekttag vorgesehen. Die SchülerInnen erwarteten zwei besonders interessante Eindrücke; zum Einen war für den Vormittag ein Ausflug nach Traiskirchen geplant, um mehr über das dort befindliche Flüchtlingslager zu erfahren, zum Anderen bekamen sie ab 14 Uhr Besuch von Maxim Podoprigora, einem gebürtigen Weißrussen, welcher für Österreich große Erfolge im Schwimmen erzielen konnte.
In Traiskirchen angekommen wurden die SchülerInnen bereits von einem dort zuständigen Leiter empfangen, welcher auch sofort mit der Führung begann. Aufgrund des schlechten Wetters an diesem Tag musste man bedauerlicherweise auf einige interessante „Stationen“ der Führung verzichten. Unter strömendem Regen wurde dem Führungsleiter in die erste Station nämlich dem „Frauen- und Kindertreff“ gefolgt. Man erfuhr hier ausführliche Informationen über das dortige System des Asylverfahrens, Verhalten im Flüchtlingslager und Informationen über die Herkunftsländer verschiedener Asylanwärter. Leider bekamen die SchülerInnen nicht die Möglichkeit direkten Kontakt zu dort lebenden Flüchtlingen aufzunehmen, da kein Einblick in beispielsweise Zimmer oder Aufenthaltsräume (mit Ausnahme vom „Frauen- und Kindertreff“) gewährt wurde. Anschließend durchliefen die beiden Klassen die so genannte „Asylstraße“, wobei sie unter anderem auch von dort stationierten Polizeibeamten genau über dieses Verfahren unterrichtet wurden. Danach wurde einem ein kurzer Blick in eine Art Fitnessraum, der den Flüchtlingen zur Verfügung steht, geboten und anschließend fand man sich in einem weitern Haus wieder. Hier erfuhren die SchülerInnen etwas über die „Schwarzen Perlen“, eine Fußballmannschaft, welche im Traiskirchner Flüchtlingslager seinen Ursprung hat und trotz eingeschränkter Trainingsverhältnisse besonders erfolgreich ist. Um die Mittagszeit folgten einige verabschiedende Worte des Leiters, womit sich 8S1 und 8S2 wieder zurück ins BORG begaben, wo der zweite Teil des Projekttages folgte.
Maxim Podoprigora war den beiden Klassen von Anfang an sympathisch, da er auf deren eher nachlässig vorbereiteten Referate über ihn und sein Heimatland mit Humor verzichtete und stattdessen ein lockeres Gespräch zwischen ihm und den SchülerInnen bevorzugte. So lernte man etwas über seinen Familie und deren Auswanderung nach Österreich, sowie die damit verbundenen Schwierigkeiten. Maxim erklärte, dass es immer Höhen und Tiefen gab, wobei er die Aufnahme der ÖsterreicherInnen und besonders der österreichischen Sportvereine sehr positiv erlebte. „Eines der wichtigsten Dinge, wenn man in ein neues Land kommt, ist das Erlernen der Sprache, denn nur so kann man Kontakte knüpfen, um in allen Lebensbereichen weiter zu kommen!“ waren die Worte Maxim Podoprigoras.
Obwohl dieser Tag sehr lang und auch anstrengend war haben die SchülerInnen der 8S1 und 8S2 sicherlich einige wertvolle Informationen und Eindrücke gewonnen.
Mag. Thomas Husar, BORG Wiener Neustadt
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Zu Besuch bei Okto TV am 22.10.2009
Die 5bK, 12 Schülerinnen und 4 Schüler, durften im Oktober 2009 den damaligen Chefredakteur von NEWS, Atha Athanasiadis, im Okto-TV-Studio interviewen und selbst filmen. Die so entstandene Sendung wurde mehrere Male über den Okto-Kanal gesendet.
"Wenn die, die anders sind, weg sind, wäre alles viel besser.“ Dieses Zitat, ein weit verbreitetes Vorurteil wiedergebend, stammt von Atha Athanasiadis, der am 22. Oktober 2009 ins okto-TV-Studio eingeladen wurde. Das Thema der Sendung befasste sich mit Migration, Angst vor den „Ausländern“, Fremdenhass und Vorurteilen. Wir als Klasse durften in verschiedene Berufsfelder hineinschnuppern und selbst tätig werden: als Reporterinnen, Kamerafrauen, Regisseurinnen. Publikum in unserer Sendung zu sein überließen wir unseren Mitschülern, die das auch sehr gerne sein wollten. Und anwesendes Publikum braucht eine Talk-Sendung ja auch!
Herr Athanasiadis diskutierte mit uns offen und stellte sich bereitwillig unseren Fragen. Es war ein sehr interessanter und informationsreicher Tag, an dem wir voneinander lernen konnten. Daher vertreten wir die Meinung: „miteinander bewegen“ und „voneinander lernen“.
Emine Atik, Özlem Tas, Bahar Kocan und Ayse Caliskan, Schulen des bfi Wien, 5bK
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Zu Besuch beim türkischen Kulturverein „Hedef“ im Juni 2009
Schon im letzten Schuljahr beteiligte sich die BHAK Wien 10 am projektXchange und lud Dodo Roscic, eine der vielen pXc-Botschafterinnen mit Migrationshintergrund, ein, um einen authentischen Einblick in ihr Herkunftsland und ihr Leben als Migrantin in Wien zu bekommen. Die Resonanzen waren umwerfend und sind auf der Homepage nachzulesen.
In diesem Schuljahr widmen wir, die 3ak, uns dem zweiten Thema von pXc „Das Fremde ums Eck“. Hierbei geht es darum, dass Schülerinnen und Schüler ihre direkten, scheinbar fremden, Nachbarn im Wohnbezirk oder in Schulnähe kennenlernen.
Wir besuchten den türkischen Kulturverein „Hedef“ (heißt: Ziel) im 20. Bezirk in Wien. Mitten in einer Gemeindebausiedlung, unscheinbar ohne große Werbung versehen, liegt in einem Kellerlokal verborgen das gemütliche Ambiente des Vereins. Sogleich wurden wir freundlich aufgenommen und bewirtet. Eine türkisch stämmige Schülerin erklärte uns die Funktionen des Vereins und führte uns in die Sitten und Bräuche der türkischen Stämme ein. Der Verein Hedef kümmert sich um die kulturelle Weiterbildung von türkischen Kindern und Jugendlichen in Wien und garantiert somit das Weiterleben von wertvollem, kulturellem Erbe. Hier finden nicht nur Sprach-, Sport- und Tanzkurse statt, sondern vor allem bietet der Ort einen Möglichkeit „unter sich“ zu sein.
Die Schülerinnen und Schüler der 3ak der BHAK Wien 10 waren begeistert von der lockeren und gastfreundlichen Art, mit der wir sofort aufgenommen wurden. Fern von jeder finanziellen Absicht war es dem Obmann sichtlich ein Anliegen, die Werte und Anliegen des Vereins zu vermitteln.
Kommentare der Schülerinnen nach der Veranstaltung:
„Offensichtlich zahlt es sich aus auch mal zu schauen, was in diesen vielen kleinen Kellerlokalen in Wien so abgeht.“
„Ich finde das toll, dass es einen Ort gibt, an dem Jugendliche unter sich sein können.“
„Danke, dass Sie mit uns dort waren, Fr. Professor. Schließlich ist das ja auch meine Kultur, die da vermittelt wird.“
Prof. Mag. Sonja Jakob, BHAK Wien 10
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Zu Besuch bei Abd A. Masoud am 01.07.2009
Beruf: Kalligraph, Maler, Schnitzer:
Am 1. Juli 2009 habe ich Besuch von SchülerInnen der ibc:-: (International Business College) Hetzendorf bekommen
http://www.ibc.ac.at/website.
Frau Mag. Anita Schaubach und Frau Mag. Christine Auer sind Lehrer an der HAK Hetzendorf im 12. Bezirk. Beide unterrichten eine dritte Klasse in Geographie. Dieses Semester haben sie sich mit "Migration" und "Integration" beschäftigt. Um dieses wichtige Thema noch intensiver zu erarbeiten, haben sie sich entschlossen, am projektXchange teilzunehmen und mich in meinem Atelier besucht.
Am 1.Juli kamen 13 neugierige SchülerInnen in Begleitung von Frau Mag. Auer. Bei Saft und Kuchen (freundlicherweise von Frau Auer mitgebrachte) haben wir über Jordanien, meine Erfahrungen in Österreich, über Kalligraphie und Malerei gesprochen.
Mit Pinsel und Bambusstab versuchten sich alle SchülerInnen in der Kunst der Kalligraphie. Als Ergebnis dieses Workshops haben sich alle mit ihrem Namen in arabischer Schrift auf einer Leinwand verewigt. Dieses Bild wird im Herbst bei Schulanfang der Klasse von mir überreicht..!
Abd A. Masoud
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Zu Besuch in der Ausländerberatungsstelle 'fair' am 26.05.2009
Wir waren heute noch gemeinsam bei der Ausländerberatungsstelle "fair", wo wir die Gelegenheit hatten mit zwei Flüchtlingen aus Tschetschenien, einem jungen türkischstämmigen Mann und einer jungen Russin sprechen zu können. War wirklich spannend. Interessant war, dass bei dieser Begegnung erstmals anerkannte Flüchtlinge bereit waren mit uns zu reden. Da zu Beginn auch der regionale Fernsehsender dabei waren, hielten sich die beiden tschetschenischen Herren relativ bedeckt , doch sobald die Kamera weg war, erfuhren wir mehr über ihr Land und ihr Leben auf der Flucht. Die Schüler machten auf diese Weise erstmals die Erfahrung, dass Meinungsfreiheit selbst in unserer Demokratie für manche Menschen nicht 100% möglich ist.
Monika Lercher, Ostarrichigymnasium Amstetten
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Zu Besuch in der Moschee mit der Muslimischen Jugend am 06.05.2009
Die PKMS St. Marien war, geführt von Vertretern der Muslimischen Jugend, in einer Moschee in der Nähe des Westbahnhofs. Es wurden viele Fragen gestellt und u.a die '5 Säulen des Islams' erklärt. Uns wurde klar, dass Juden, Christen und Muslime alle den selben Gott anbeten. Besonders schön war es, dass wir beim Mittagsgebet zusehen durften. Es war spannend, dass das Gebet gesungen wurde.
Schüler der pKMS St. Marien
Hinsichtlich des Besuchs der Moschee ist zu vermerken, dass die Jugendlichen perfekt vorbereitet waren und geholfen haben, ideologische Schranken wesentlich abzubauen.
Michael Kopetzky-Tutschek, pKMS St. Marien















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