Feedback

 

Besuch Ibrahim Beyazit am 15.01.2013

Sehr geehrter Herr Beyazit,
meine Schüler waren sehr begeistert von Ihrer offenen und netten Art und von Ihren vielen Tipps das Berufsleben betreffend. Ich glaube, Sie haben allen von Ihnen wieder neuen Mut gemacht, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten. Sie haben eine Brücke der Toleranz und der Entschlossenheit gebaut, die tragfähig genug ist, so dass manche vielleicht nun aufbrechen, den Weg zu beschreiten, der sie über alle Hürden hinweg zu einem guten Arbeitsplatz bringt. Dafür möchte ich mich ganz besonders bedanken.
Mit vielen herzlichen Grüßen,

Besuch Kate Allen am 29.06. 2010

Die Jugendlichen waren von Kate Allen sehr angetan und sie haben vor allem die inneren positiven Strategien, die ihnen vermittelt wurden, behalten. Begegnungen mit Menschen, die Außergewöhnliches leisten, haben wirklich Vorbildwirkung.
Ich bedanke mich daher für das tolle Projekt, das viel Positives in den Jugendlichen weckt.
Ursula Waldhuber, Bundesgymnasium Leibnitz

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Besuch Dimitré Dinev am 09.06.2010

Ich + Du = Wir

Das von den Kolleginnen Inge Hinterholzer und Karina Weidinger initiierte XChange-Projekt der 2b und 4b in der Mödlinger Jakob Thoma Mittelschule brachte einen literarischen Kometen in die Europastadt: Dimitré Dinev, bulgarischer Bestseller-Autor, in Wien lebend und für das ProjektXChange als Botschafter unterwegs, stellte sich den interessierten Fragen der Kids und beantwortete sie allesamt humorvoll und ohne rosa Brille.

„Hackeln bis zum Umfallen muss ein Migrant“ und „Heimat dort fühlen, wo die Worte sprudeln“, so formulierte Dinev seine ersten Eindrücke, als er als Einwanderer nach Österreich kam.
Vielen Kindern und deren Familien geht es auch in Mödling ähnlich, und wie sehr der Einzelne in verschiedene Rollen, auch in der Schule, aufgehen muss, um anerkannt zu werden, erlebten die Mädchen und Buben beider Klassen an diesem Tag hautnah.

„Wie viele Identitäten habe ich?“ „Wie oft bin ich ein anderer, eine andere, anderswo? – Das Bewusstsein für solche Fragen weckte die Anti-Deformations-League, und Antworten fanden die Kids  im Planspiel des „Who is Who?“. Berühmte und weniger bekannte Persönlichkeiten zu finden und ihnen Eigenschaften zuzuordnen, die nicht in Dominic Heinzls „Chili“ erzählt werden und dennoch stimmen (oder gerade deshalb), das war für alle TeilnehmerInnen an diesem Vormittag das Neue und Unerwartete.

Am Ende präsentierten die Schüler gemeinsam mit den Klassenlehrern Alice Nussbaum und Michael Dorfstätter das von Nader Jafari und Matthias Kollreider (beide 4b) selbst gestaltete Transparent „We Are All Different“ stolz der Kamera.

Die Vielfalt ist nicht nur seit diesem Projekttag an der Jakob Thoma Mittelschule ein lebendiger Schwerpunkt in der erzieherischen Arbeit und lässt der Ausgrenzung keine Chance!
Inge Hinterholzer & Karina Weidinger, Jakob Thoma Mittelschule Mödling

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Besuch Miriam Hie am 08.06.2010

Danke für den netten und auch informativen Besuch in meiner 4. Volksschulklasse.
Hier einige Feedbacks der Kinder.

  • Liebe Mimi (Miriam)! Dass du hier warst war echt schön. Es war eines der schönsten Erlebnisse, die ich in der Volksschule hatte. Du hast uns viel Neues erzählt, z.B. wie man richtig mit anderen umgeht. Es war interessant wie du erzählt hast, dass dein Vater Migrant war, dass es in Indonesien viele Früchte gibt und das Land billig ist.
  • Mir hat das Projekt gut gefallen, weil wir mehr über Ausländer gelernt haben.
  • Mir hat Miriams nette Art gefallen. In Österreich ist die Sicherheit und die Ausbildung besser als in Indonesien. Sie hat ein Buch über Indonesien mitgebracht. Sie ist in der Nähe von Linz geboren. Ich habe mehr über Ausländer erfahren und wie man sie behandelt.
  • Ich glaube Miriam ist von jetzt an für mich so eine Art Vorbild geworden. Sie ist nämlich sehr nett und so.
  • Der Besuch von Miriam Hie war sehr schön. Ich fand es toll, dass sie nicht immer alles von ihr erzählt hat, sondern auch uns Fragen gestellt hat. Ich finde es toll, dass sie sich für Ausländer einsetzt.
  • Ich habe gelernt, dass es ohne Ausländer keine anderen Kulturen im Land gibt.
  • Der Besuch war sehr lustig. Ich habe erfahren, dass es für sie nicht leicht war in der Schule, weil sie anders war.
  • Ich habe erfahren, dass sich Ausländer oft in anderen Ländern nicht wohl fühlen, weil sie anders aussehen.
  • Mir hat am besten das „nicht ausschließen“ gefallen.
  • Ich habe gelernt, wie man mit Ausländern umgeht.

SchülerInnen der 4C, Volkschule Marie Jahoda

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Besuch Radivoje Petrikic am 27.04.2010

projektXchange – Aktionstage Politische Bildung am Gymnasium Mürzzuschlag

Radivoje Petrikic, Rechtsanwalt mit serbischem Migrationshintergrund, berichtete in Gesprächen mit Schülerinnen und Schülern der 5B des Gymnasiums über seinen Werdegang und seine Erfahrungen als serbischer Flüchtling. Dr. Petrikic, heute Partner einer renommierten Anwaltskanzlei mit Schwerpunk Südosteuropa, erzählte über das Fremdsein, über das „Andocken“ in Österreich und über die heutige Situation der serbischen Community in Wien. Wie lange dauert das Fremdsein und was können Schülerinnen und Schüler dazu beitragen, ein Klima der Toleranz und des respektvollen Miteinander zu leben und zu propagieren? Spannende Erzählungen aus den Zeiten des politischen Umbruchs auf dem Balkan und präzise Schilderungen der immer noch virulenten Konflikte in den neu entstandenen Staaten rundeten diese eindrucksvolle Begegnung mit unserem serbisch - österreichischen Gast ab.
Mag. Ingrid Köck, BG/BRG Mürzzuschlag

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Besuch Omar Al-Rawi am 24.03.2010

Am 24.03.2010 fand an der HLW Hermagor ein für uns Schülerinnen und Schüler der 4A/B sehr interessantes Treffen mit Herrn DI Al-Rawi statt. Herr Al-Rawi versteht sich als Botschafter für Integration und brachte uns neue Einblicke in die Welt von Migrantinnen und Migranten.
Schon einige Wochen vorher bereiteten wir uns auf diesen Besuch vor, informierten uns über österreichische Asylgesetze und die Lebenssituation von MigrantInnen in Österreich.
Wir formulierten für unsere Diskussion mit Herrn Al-Rawi auch Fragen, die uns besonders betreffen, wenn es um Kontakt zu sog. „Ausländern“ geht.
Bereits im Vorfeld wurde innerhalb der Klasse heftig diskutiert, wobei einige ein sehr angespanntes Verhältnis hinsichtlich MigrantInnen zum Ausdruck brachten. Einige in unserer Klasse machen vor allem am Wochenende in Bars
und Diskotheken – beim Fortgehen – negative Erfahrungen. Herr Al-Rawi versuchte gerade auf dieses Problemfeld genauer einzugehen und
erklärte, dass Jugendliche MigrantInnen ständig mit Vorurteilen in unserer Gesellschaft zu kämpfen hätten und viele dieser Auseinandersetzungen gerade deshalb entstehen, weil auf beiden Seiten sehr emotional agiert und argumentiert wird. In diesem Zusammenhang sprach Herr Al-Rawi vor allem die Politik des Landes an, die hier zusätzlich falsche Bilder transportiert.
Was uns an Herrn Al-Rawi besonders beeindruckte waren seine historischen Kenntnisse, seine sachliche, ruhige Argumentation und Aufgeschlossenheit auch unseren kritischen Fragen gegenüber.
Etwas klingt noch in uns nach: Herr Al-Rawi meinte, Integration kann nie nur einseitig geschehen – es braucht beide Seiten, uns sog. „ÖsterreicherInnen“ und die MigrantInnen. Das fanden wir gut und brachte uns zum Nachdenken.
Bestätigen konnten wir auch seine Sicht, dass eine bestimmte politische Partei – FPÖ – in Wahlkampfzeiten (eigentlich ständig!) Slogans hinsichtlich MigrantInnen transportiert, die sich wie die Propaganda im 3. Reich anhört. Dass diese auf fruchtbaren Boden fallen, spricht nicht für uns ÖsterreicherInnen!
Wir bedanken uns bei Herrn Al-Rawi für sein Engagement, seine Sachkenntnisse und seine angenehme, vorurteilsfreie Art, die viele in unserer Klasse vom Sinngehalt der Bemühungen um Integration überzeugen konnte.
Vanessa, Elisabeth, Judith und Michaela, HLW Hermagor, 4. AHW

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Besuch Juan García-Herreros am 09.03.2010

Das Projekt „Kolumbien hat in meinem Leben sichtbare Spuren hinterlassen…
Vor ein paar Wochen hat es begonnen - das Projekt über Kolumbien. Frau Professor Jolly, unsere Geographie-Lehrerin, hat uns Themen
gegeben, die wir dann selbstständig ausarbeiten mussten. Wie zum Beispiel: Religionen, Sprachen, Geschichte usw. Diese Arbeiten
sollten uns helfen um 1.: besser über Kolumbien Bescheid zu wissen, 2.: uns mit anderen Kulturen auseinanderzusetzen und 3.: um gewisse Vorkenntnisse für ein gutes Gespräch mit einem Kolumbianer, der uns am 09.03.2010 besuchen kam, zu haben. Juan García- Herreros, ein begnadeter Musiker, kam an diesem Tag - zusammen mit einer sehr netten Komplizin - mit uns Schülern ins Gespräch. Mit seinem Talent mit jugendlichen zu kommunizieren begeisterte er alle. Wir setzten uns auch mit dem Thema „Drogen in Kolumbien“ auseinander und Juan sprach auch offen über dieses unangenehme Thema, was uns sehr beeindruckte. Ich glaube, man kann sich sowohl bei Juan, als auch bei seiner Kollegin, vieles abschauen, was die Einstellung für das weitere Leben und die Musikkarriere betrifft.
Martina Buchreiter, BG/Mg Dreihackengasse, 4M

Mir persönlich hat dieses Projekt sehr gefallen, denn wir konnten als Klasse zunächst sehr viel über ein Land erfahren, über das wir fast nichts wussten, außer dass es Drogenprobleme gab und gibt. Aber ich finde es total absurd, dass nur die schlechten Dinge verbreitet werden und dass die guten Dinge nicht einmal erwähnt werden. Zum Beispiel die kulinarische Kunst in Kolumbien oder die Freundschaftlichkeit dort. Besonders gut hat mir der Höhepunkt von diesem Projekt gefallen. Denn Juan zeigte eine Lebenseinstellung, von der wir uns alle etwas abschauen können. Man merkte es auch an seinem Bassspielen, denn man sah, dass es eine seiner größten Leidenschaften ist. Ich bin froh, dass wir an diesem Projekt teilgenommen haben, weil es mir nicht nur Kolumbien näher gebracht hat, sondern auch meine Klassenkameraden.
Kevin Taflinski, BG/Mg Dreihackengasse, 4M

Uns hat das Projekt sehr gut gefallen, und auch das Erarbeiten der Themen hat viel Spaß gemacht. Früher dachten wir Kolumbien lebte nur vom Drogenhandel, aber durch Projekt X-change haben wir auch viele positive Eindrücke gewonnen. Außerdem ist Juan García-Herreros der beste Bassist, den wir je gesehen haben. Die Zeit, in der wir an den Themen gearbeitet haben, war sehr aufregend, interessant und lustig. Wir alle hoffen, noch öfters an solchen Projekten arbeiten zu dürfen.
Leo, Sophia & Marianne, BG/Mg Dreihackengasse, 4M

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Besuch von Steffen Hofmann am 02.03.2010

Unser Zugang zum Projekt war ein vielschichtiger und wir wollen das Projekt langfristig bei uns etablieren. Die 1A Klasse in Perchtoldsdorf ist eine Ergometerklasse mit sportlichem Schwerpunkt. Daher hatten sich die Schüler einen Sportler mit Migrationshintergrund gewünscht, um mit ihm Verschiedenes zum Thema zu diskutieren. In dieses Projekt wurden auch andere Klassenlehrer mit einbezogen (GW, BE, Rel und Bsp) um die Schüler prinzipiell für das Thema Migration zu sensibilisieren. Für die erste Klasse mag dieses Thema auf den ersten Blick noch etwas früh sein, wobei wir beschlossen haben, dass es für so ein wichtiges Thema nie früh genug sein kann. Unser Zugang war zunächst ein sehr persönlicher, mit der einfachen Frage: Wer von euch hat Verwandte mit Migrationshintergrund? Dabei sind wir auf sehr erstaunliche Ergebnisse gekommen wo der Großvater aus der Schweiz, der Onkel aus Bosnien, der Vater aus Rumänien, etc. ist. Mehr als die Hälfte der Schüler hat Vorfahren aus einem anderen Land und so konnten sich die Schüler mit dem Projekt sehr schnell identifizieren.

Absoluter Höhepunkt zu unserem Thema war der Besuch von Steffen Hofmann, der sehr zuvorkommend war und ganz offen über Ausländerfeindlichkeit im Allgemeinen, Fremdenhass im Stadion aber auch wie dieses Thema beim Club SK Rapid behandelt wird und wie etwa Spieler aus Ex – Jugoslawien behandelt und in die Mannschaft integriert werden. Die Schüler legten ihre anfängliche Nervosität schnell ab, und es kam eine sehr angeregte Diskussion zum Thema zustande. Abschließend durften auch andere Schüler aus anderen Klassen sich noch ein Autogramm unseres berühmten Gastes holen.

Insgesamt war das Projekt äußerst gelungen, da sowohl die Eltern als auch die Schüler zur Einführung unseres Projektes uns mit großem Lob überhäuften. Wir haben vor, dass wir dieses Projekt bis zur 4. Klasse weiterführen, da uns Integration sehr am Herzen liegt.
Josef Koderhold, IBMS Perchtoldsdorf

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Besuch Massud Rahnama am 25.02.2010

Massud Rahnama kommt aus dem Iran, aber seit dem Jahr 1983 lebt er in Österreich. Er mag Österreich so gerne wie den Iran. Er ist geschieden und hat eine Tochter. Er ist Schauspieler, aber auch Regisseur und Lehrer.
Er erzählte uns über Konflikte im Iran und wie viele Kinder ohne Eltern auf der Straße leben. Das ist sehr traurig.
Dieses Projekt hat mir geholfen, weil ich jetzt verstehe, dass ich nicht die einzige bin, die es schwer findet, sich in einer neuen Umgebung anzupassen.
Massud Rahnama ist ein Mensch, der jeden zum Lachen bringen kann.
Viktória Tóthová, Bilinguale Sekundarschule Komensky, IV. BS (2.Lernjahr)

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Besuch Edip Bayizitlioglu am 19.02. 2010

Am Freitag, dem 19.Februar 2010 besuchte Edip Bayizitlioglu im Rahmen des Projektes x-change die HBLA Kematen, um von seiner Lebensgeschichte, seinen Erfahrungen und seinem beruflichen Weg zu erzählen. Mit unserer Professorin Elisabeth Tschellnig haben wir uns von September bis Februar mit den verschiedenen Themen wie zum Beispiel Kultur, Religion und seinem Lebenslauf beschäftigt. Auch der Besuch musste bis ins Detail vorbereitet und geplant werden. 4 Monate wurden ausgiebig genutzt um einen interessanten und produktiven Tag zu gestalten. Wir fertigten Plakate, Fragebögen und vieles mehr an. Schließlich war es so weit und Herr Edip traf um 9 Uhr an der HBLA –Kematen ein. Es begann mit einer Führung durch den Betrieb, den Milchverarbeitungsraum sowie die Obstverarbeitung. Dort wurde die Besichtigung mit einem kleinen tirolerischen Schmankerl von unseren Stallchef Gustl abgeschlossen. Direkt danach wurde unsere restliche Schule mit Internat von unserem Gast sehr interessiert begutachtet. Danach machten wir erst einmal eine Kaffee und Kuchenpause. Frisch gestärkt ging es in die Diskussionsrunde. Dort sprachen wir über die zunehmende Ausländerfeindlichkeit der Österreicher und Österreicherinnen und über das Verständnis gegenüber anderen Kulturen. Durch die Aufklärungen der Missstände in der Politik und somit der Bevölkerung wurden die Schüler von unserem Gast mitgerissen.
Wir haben sehr viel über die andere Kultur und deren Sichtweise kennengelernt. Bei vielen Schüler und Schülerinnen erfolgte ein Umdenken gegenüber Ausländern und anderen Religionen. In diesem Sinne möchten wir uns recht Herzlich bei Herrn Edip und dem Projekt
X- change sowie allen Mitwirkenden bedanken.
Die Projektgruppe 2A, HLFS Kematen

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Besuch Aret Güzel Aleksanyan am 18.02.2010

„Nicht als Türke oder als Armenier, sondern als Mensch“

Im Rahmen des Projekts xchange besuchte Aret Güzel Aleksanyan am 18.2 die 3. Klasse der BS und diskutierte mit uns. Die III.BS hat sich auf die Begegnung Aret Güzel gut vorbereitet, in Geographie und Deutsch wurden Mind-maps zum Thema Türkei erstellt und Fragen vorbereitet.
Schließlich war es so  weit, Aret Güzel und eine Mitarbeiterin des xchange-Projekts betreten die Klasse. Gespannte Aufmerksamkeit: Wer ist dieser sympathische Herr, der uns etwas über die Türkei erzählen wird?
Aret Güzel stellt sich kurz vor, erzählt ein wenig über sein Leben. Nein, er langweilt uns nicht, der sympathische Mann vor der Tafel. Gleich stellt er Fragen, lässt sich einfache Sätze ins Tschechische übersetzen, wünscht uns einen „Hezký den“ und meint, dass er gerne einmal
Prag besuchen würde.
Fast wie von selbst entwickelt sich ein Gespräch über Wien und Istanbul, Fremdenfeindlichkeit und Integration. Aret Güzel meint, dass er selbst nicht Fremdenfeindlichkeit erlebt habe, im künstlerischen Bereich sei man toleranter und offener als in anderen gesellschaftlichen Milieus. Ja, und dann gibt Herr Güzel die Frage gleich an die Klasse zurück, und auf einmal diskutieren wir nicht mehr über Türken in Wien, sondern werden eigene Erfahrungen reflektiert: Einerseits wie lustig es ist, sich als Gruppe mit eigener Sprache in der U-Bahn zu unterhalten, andererseits, dass man eigenartige Blicke erntet, sich Leute wegsetzen, nur weil Tschechisch gesprochen wird. Aret Güzel meint, dass Tschechen und Slowaken wohl die ersten „Gastarbeiter“ Wiens gewesen seien.
Auf die Frage, warum sich Ausländer nicht anpassen wollten, meint Herr Güzel, dass er selbst mit dem Begriff „Integration“ nicht viel anfangen könne. Schon an äußeren Kennzeichen, wie schwarzer Haut oder dunklen Haaren, ließe sich eine fremde Herkunft erkennen. Kultur oder Nationalität seien doch nicht für verwerfliche Taten verantwortlich, entscheidend sei doch die Anpassung an den Rechtsstaat, an die demokratischen Grundrechte und an die Verfassung. Aret Güzel meint über sich selbst: „Ich verstehe mich nicht als Türke oder Armenier, sondern als Mensch. Meine Muttersprache ist armenisch und ich bin in der Türkei aufgewachsen.“
Den „typischen Türken“ gibt es seiner Meinung nach nicht, und auf die Frage, warum sich türkische Jugendliche oft so provokant verhalten würden, stellt er gleich die Gegenfrage: „Schimpfen Österreicher etwa nicht?“
Aret Güzel gibt zu bedenken, dass vieles erst durch die Mediendiskussion aufgeheizt werde, so zum Beispiel die „Kopftuch“-Frage. Er erzählt uns, dass in der Türkei Kopftücher lange Zeit verboten waren, weil sie in der Auseinandersetzung zwischen der modernen Richtung
und der traditionell-religiösen als Zeichen verstanden wurden. Heute habe sich das etwas verändert.
Ja, und dann ist die Stunde auch schon fast vorbei, aber nur fast, denn Herr Güzel ist so freundlich uns eine seiner Geschichten aus „Derwisch erzählt“ vorzutragen.
Mag. Eva Zauchner, Bilinguale Sekundarschule Komensky

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Besuch Gabor Littasy am 12.02.2010

„Fremde sind Freunde, die man noch nicht kennengelernt hat.“ – so lautet das Motto, mit dem die Schöpferinnen und Schöpfer des „Projekt X-change“ verdeutlichen wollen, dass neuer Zuwachs aus den verschiedensten Regionen und kulturellen Zweigen eine Bereicherung für Österreich und alle anderen Länder ist; wenn da doch nur nicht diese gewisse Abneigung gegen Neuankömmlinge auf Seiten einiger misstrauischer Einwohner wäre.
Der heute sehr erfolgreiche Facharzt Gabor Littasy, mit ungarischen Wurzeln, besuchte uns im Februar 2010, aber nicht, um als Neurologe und Psychiater unsere Seelen unter die Lupe zu nehmen sondern, um mit uns über seine Kindheit, Jugend und persönlichen Erfahrungen als „Ausländer“ in Österreich zu sprechen, nachdem er im Alter von 12 Jahren zusammen mit seiner Familie aus Ungarn fliehen musste.
In einer Diskussionsrunde befassten wir, die 7B und 7C, uns zusammen mit dem ungarischen Neurologen mit „Fremdenhass“, oder nennen wir es besser „Fremdenfurcht“, ein Thema, das sich leider wie ein Film immer und immer wieder abspielt.
Die genauere Konfrontation hat uns zum Nachdenken und zum Ideenaustausch angeregt und uns auch einiges gelehrt.
In der fast eine Stunde dauernden Diskussion tauschten wir Erfahrungen mit „In- und Ausländern“ aus und konnten uns auch über einige Standpunkte klar werden.
Im Endeffekt haben sich unsere Meinungen gegenüber „Fremden“ gefestigt und der Nachmittag hat uns gelehrt, dass wir Menschen immer mit offenen Armen aufnehmen sollten, egal welcher Abstammung diese sind. Denn es ist eindeutig interessant, ein Multi-Kulti-Staat zu sein.
Als Abschluss des interessanten Besuchs überreichten wir unserem Gast noch einen eigens kreierten Arztkittel, der garantiert nur in Littasy’s Garderobe zu finden ist! ;)
Raphaela Hanser & Cornelia Geissler, Polgargymnasium, 7B

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Besuch Vladimir Verlib am 13.01.2010
 
Am Mittwoch, den 13.Jänner 2010 besuchte Vladimir Vertlib im Rahmen des Projektes x-change die HBLA Saalfelden, um von seiner Lebensgeschichte und seinem neuen Roman zu berichten.
Gemeinsam mit Professorin Tina Widmann haben sich die 4. Klassen der HBLA intensiv mit diesem Projekt und mit der Geschichte von Vladimir Vertlib beschäftigt. Musik und Geschenke wurden fächerübergreifend vorbereitet, ebenso wie die Auseinandersetzung mit seinem Roman „Zwischenstationen“.  
Nach einer russischen Begrüßung und musikalischem Einstieg erzählte der Schriftsteller bei seinem Besuch von seiner schweren Kindheit.
Danach las er aus seinem neuen Roman „Am Morgen des 12.Tages“ einige unterhaltsame  Ausschnitte vor.
Als nächster Punkt standen die Gastgeschenke auf dem Programm. Die 4. Klassen bastelten Schachteln für jedes von ihm besuchte Land, in dem sich auch eine Fahne des jeweiligen Landes befand. Zusätzlich übergaben ihm die Jugendlichen zu jedem Land ein passendes Geschenk. Als Abschluss genoss man gemeinsam unter anderem eine selbstgemachte russische Zupftorte.
Michaela Wallinger, HBLA Saalfelden

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Besuch Kenan Güngör am 22.09.2009

  • So ein Thema hat mich echt interessiert, weil ich ja auch nicht von hier bin. Er war auch ur nett. Ja, kann nur sagen, es war interessant!
  • Ich habe gelernt, dass ich keine Vorurteile gegenüber Ausländern haben soll, weil nicht alle so sind, wie wir immer glauben.
  • Ich habe das Gefühl, das jetzt einige ungeklärte Dinge geklärt wurden.
  • Nach dem Gespräch mit Kenan Güngör hat sich an meiner Einstellung zu Ausländern einiges geändert. Ich sehe sie jetzt mit anderen Augen. Man sollte keine Vorurteile gegen Leute haben, die man nicht kennt!
  • In diesen 2 Stunden habe ich gelernt, dass wir keine Vorurteile gegenüber anderen Menschen haben sollten, nur weil sie anders aussehen! Man sollte nicht alle Menschen in eine Schublade stecken!
  • Ich denke jetzt darüber nach, warum viele Menschen ausländerfeindlich sind.
  • Ich finde, der Herr ist sehr nett und er hat meine negative Einstellung gegenüber Ausländern ein bisschen beeinflusst.
  • In Zukunft werde ich mir erst ein Bild verschaffen von dem Menschen, bevor ich über ihn urteile.
  • Ich möchte in Zukunft höflicher sein und mich bemühen zu allen nett zu sein und bevor ich meinen Mund aufmache, gut nachdenken, was ich sagen möchte.
  • Es war toll mit Herrn Güngör zu sprechen und seine Erfahrung aufzunehmen.
  • Ich fand es interessant, zu wissen, wie die Menschen auf Ausländer reagieren.
  • Ich werde in Zukunft versuchen, Ausländern anders zu begegnen.
  • Ich habe mir von diesem Vortrag gemerkt: Man soll keine Vorurteile gegenüber Personen haben, die man nicht kennt. Man darf nicht nach dem Aussehen gehen!
  • Außerdem fand ich es gut, dass er so offen war!

SchülerInnen der 4B, HS Pressbaum

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Besuch Enikö Tökes am 03.06 und 01.07.2009

Die erste Begegnung  - Franziskanerinnen in Wels -, war gleich mit 5 (!) Klassen (1 und 3 Klassen), ich war sehr-sehr aufgeregt aber irgendwie nach ca. 1/4 Std. habe mich innerlich beruhigt und es ist alles super gelaufen. Die Schülerinnen waren sehr gut vorbereitet, anderseits sehr neugierig - was die Fragen betrifft -, das hat mir sehr gut gefallen, man hat wirklich gespürt dass sie nicht nur oberflächlich sich interessiert haben. Die ganz detaillierte Fragen waren für mich selbst eine sogenannte Prüfung, die Emotionen sind selbstverständlich hochgekommen; diese Erinnerungen kann man nicht auslöschen und das ist gut so. Die Geschenke die ich bekommen habe, haben mich so gerührt, dass ich sogar Tränen in den Augen bekommen habe - kleine Torte in Herzform (!), viele Blumen, sehr viele selbstgebastelte Blumen, Sonnenstrahlen, Schmetterlinge, Fahnen usw., Bilder, ein Plakat mit vielen Infos, selbstgekochte Marmelade, selbstgeschleudertes Honig, Kuchen, Kekse. Mein Wohnzimmertisch war tagelang voll mit den Geschenken, wollte einfach nicht wegräumen, die vielen Blumen, Bilder waren einfach herzbewegend. Wie ich meine Eltern angerufen habe, um ihnen zu erzählen, mir war ums Herz sehr heiß...
 
Die nächste Schule war die BORG Schule in Bad Leonfelden, mit 2 Klassen (5 und 6 Klasse); es war ebenfalls eine sehr interessante Begegnung. Die Fragen waren noch tiefer durchgedacht, natürlich weil noch reifere Schüler dabei waren. Sie haben eine echte Mühlviertler Jause vorbereitet, jeder hat was mitgebracht. Die Broschüre die ich bekommen habe, ist eine ganz tolle Zusammenfassung über meine Heimat. Die Recherchearbeit war so super dass sogar für mich neue Infos dabei waren.
Während der Heimfahrt habe mir gedacht, es wäre super wenn dieses Projekt weitergeführt wird, bin überzeugt dass für alle Beteiligten eine tolle Bereicherung ist
Möchte Ihnen zu dieser Idee bzw. Projekt extra gratulieren und mich bei Ihnen bedanken dass ich mitmachen darf. Für mich persönlich sind es ganz tolle Stunden gewesen. Seit dem ich in Österreich bin, habe selten so intensive und so sinnvolle Projekte erlebt.
Enikö Tökes

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Besuch Arabella Kiesbauer am 03.07.2009

„Ich darf mich nochmals für Ihre Einladung zum projektXchange bedanken.
Das Gespräch mit den Jugendlichen war ein gelungenes Beispiel für einen wichtigen Gedankenaustausch rund um das Thema Integration und Rassismus. Ich darf Sie zu dieser Ihrer Initiative beglückwünschen. Tolle Sache! - und natürlich bin ich gerne im nächsten Jahr wieder dabei!“
Arabella Kiesbauer

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Besuch Mümtaz Karakurt am 22.06.2009

Voraus schicken möchte ich, dass ich die Idee des Projektes sehr sehr gut finde und dass Sie damit eine große Lücke schließen. Ein herzliches Dankeschön für Ihre Initiative. Sensationell ist die Herangehensweise an das Problem "Ausländer", Migration, "Anders Sein". Ich bin Klassenvorstand in einer sehr multikulturellen Klasse mit extrem schwierigen Kindern. Immer wieder musste ich Unterrichtszeit, die wir dringend benötigt hätten, verwenden um Sozialstunden einzuschieben. Dabei gelang es mehr oder weniger gut die gerade akuten Konflikte zu bearbeiten. Durch das Projekt und der Auseinandersetzung mit der Türkei wurde sehr offen über Themen gesprochen, die bis dahin tabu waren (z.B.: Kopftuch) und die Kinder spürten, dass es echtes Interesse war. Mir selbst erging es auch so, dass ich Fragen stellte, die mich schon lange interessierten und die ich aus Vorsicht oder Schwellenangst nicht gestellt hatte.

Der Höhepunkt war natürlich der Besuch unseres Gastes, Herrn Karakurt. Seine Erzählungen interessierten die Kinder sehr und dass er ihre Mappen signiert hat, war für alle ein besonderes Zeichen der Wertschätzung. Durch diesen Gastbesuch war es auch möglich, die Kinder immer wieder zu motivieren und sie waren auch sehr stolz auf ihre Arbeit.

Wir haben kaum darüber gesprochen, welches Ziel mit diesem Projekt verfolgt wird. Aber ich glaube, dass das gar nicht nötig war. Anfangs war ich unsicher und dachte, dass wir am eigentlichen Thema vorbei arbeiten, doch jetzt bin ich mir sicher, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen. Ein kl. Beispiel: einer meiner mazedonischen Schüler, der sich immer unverstanden und wenig wertgeschätzt fühlte und mir bei jeder Gelegenheit, wenn ich ihn ermahnen musste, sagte, dass Mazedonien ohnehin besser ist und Österreich "Sch..", kam gestern in den Turnunterricht mit einem selbst gestalteten Leibchen. Vorne die mazedonische Flagge links, die österreichische rechts und darunter HS 6. Hinten prangte sein Name in riesigen Buchstaben. Ich freute mich sehr. Noch ein Beispiel: Am Elternsprechtag  kam eine Mutter zu mir und beschwerte sich über unser Projektthema "Türkei". Sie sagte, dass sie Türken hasst und nicht einsieht, dass ihr Sohn sich jetzt auch noch zusätzlich mit diesem "Gesindel" beschäftigen muss. Ich erklärte ihr das Projekt, gab ihr die Internetadresse und bat sie sich beim Bezirksschulrat zu beschweren, wenn sie der Meinung ist, dass wir außerhalb des Lehrplans arbeiten. Ich hörte nichts mehr von ihr, aber ihr Sohn schrieb bei seiner Rückmeldung zum Projekt: "Das Projekt soll weiter gehen"  
Lydia Zachhuber, HS6 Wels

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Besuch Oduala Olugbenga am 25.05.2009

Vor dem Besuch von Herrn Oduala Olugbenga suchten wir im Internet und im Atlas Informationen über sein Heimatland Nigeria. Wir informierten uns über den Alltag in Nigeria und machten in Gruppenarbeit Plakate. Eine Mitschülerin von uns kochte Kokosbällchen, weil wir im Internet herausgefunden hatten, dass dies eine typische nigerianische Süßspeise ist. Herr Olugbenga Oduala erzählte uns, dass er im Jahre 1960 in Lagos, der Hauptstadt von Nigeria, geboren wurde und dass seine Muttersprache Joruba ist. Er lebte in Nigeria in armen Verhältnissen und musste sich das Essen vom Mund absparen, heute ist er einer der Direktoren der Porr AG. Er gab uns Selbstvertrauen, dass wir alles erreichen können, wenn wir wirklich wollen. Der Besuch hat uns sehr gefallen.  (von Vicky und Yalda, KMS Brückenschule, 3C)

Herr Olugbenga Oduala wurde im Jahr 1960 in Nigeria geboren. Er lebte in armen Verhältnissen, darum stahl er auf einem Bauernhof Gemüse und Obst und verkaufte es auf der Straße, um die Familie zu ernähren. Als er zur Schule ging, wurde er als begabt angesehen und durfte gratis die Matura machen. Nach der Matura kam er nach Wien, um eine Arbeit zu finden. Er machte in Wien die Matura, weil seine nigerianische nicht anerkannt wurde, fand einen Job, bei dem er blieb und wurde schließlich Direktor bei der Baufirma Porr. Er erzählte uns auch, dass er es gut fand, schwarz zu sein, denn so stand er immer im Mittelpunkt, das nutzte er aus. Mich hat es sehr beeindruckt, dass er, ohne vorher Sprachkenntnisse zu besitzen, so weit gekommen ist. (von Daniel und Mark, KMS Brückenschule, 3C)

Herr Olugbenga Oduala, der aus Nigeria stammt, hat uns in der 3C besucht. Wir waren sehr gespannt darauf. Eine Mitschülerin hatte ein nigerianisches Gericht namens Shuku Shuko gebacken, sie übergab es ihm als Gastgeschenk. Wir hatten auch ein T-Shirt vorbereitet, auf dem wir alle unterschrieben haben.
Er erzählte uns, dass er mit 6 Jahren seinen ersten Job machte, er verkaufte auf der Straße Obst und Gemüse. Er lebte mit seinen Geschwistern in einem Zimmer, in sehr ärmlichen Verhältnissen. Die Schule, in die er ging, konnte er sich eigentlich nicht leisten. Er hatte in Nigeria die Matura gemacht, aber als er nach Österreich kam, musste er die Matura noch einmal machen. Um sich sein Studium zu finanzieren, arbeitete er als Straßenkehrer, Schneeräumer, Tellerwäscher und vieles mehr.
Wir fanden seinen Besuch sehr interessant, weil er es bestimmt nicht leicht hatte, und wir finden es toll, dass er es so weit gebracht hat. (von Tina, Manuel, Jasi und Mehtap, KMS Brückenschule, 3C)

....Er erzählte uns sehr viel über sein Leben und sein Studium. Er machte uns allen Mut, dass wir alles machen können, was wir wollen. Zu Gast in unserer Klasse war auch eine Mitschülerin aus einer Parallelklasse, weil sie auch aus Nigeria, dem Heimatland von Herrn Oduala kommt. (von Bujar, Elen, Michi, Leo, KMS Brückenschule, 3C)-(alles andere ist schon in anderen Texten vorgekommen...)

.....Er konnte kein Wort Deutsch, als er nach Österreich kam, das erste Wort, das er lernte, war "Danke". Das hat uns sehr beeindruckt, dass er nach Österreich kam, ohne ein Wort Deutsch zu können - er hat uns sehr viel Selbstvertrauen gegeben.(Jessi, Betti,Michi, KMS Brückenschule, 3C)

....Er hat uns erzählt, dass er in armen Verhältnissen aufgewachsen ist und als Kind Paprika, Tomaten und Gemüse verkaufte, aber keine Ahnung hatte, wem dies gehörte. Das verdiente Geld brachte er dann seinem Vater. Er hat 13 Geschwister. Er erzählte uns, dass er für die Schule nicht zahlen musste, weil er so begabt war. Mit 18 ging er nach Österreich, ohne ein Wort Deutsch zu verstehen. Das finde ich sehr mutig. (von Lukas, KMS Brückenschule, 3C)

...Ich habe gelernt, dass "Neger" nicht unbedingt ein Schimpfwort ist....(Manuel, KMS Brückenschule, 3C)

..Ich habe mitgenommen, dass man sich im Leben niemals aufgeben soll, nicht warten, bis man einen Job bekommt, sondern immer wieder hingehen ..... (Michi, KMS Brückenschule, 3C)

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Besuch Michael Stavaric am 29.05.2009

„Wir sahen in dem Besuch von Michael Stavaric zunächst nur ganz einfach die Gelegenheit, mit ihm zu plaudern, über das Leben in Österreich als Immigrant, als einer, der seinen Weg gesucht und gefunden hat und natürlich über die Arbeit als Schriftsteller. Bevor es aber dazu kam, musste als Teil des Projektes ein „Gastgeschenk“ für Michael Stavaric überlegt werden.
Dazu hat sich die 3B im Deutsch- und Geschichteunterricht mit dem Thema „Flucht“, vor allem aus der damaligen CSSR, befasst und danach versucht, ihre Eindrücke, ihre Gedanken zum Thema Flucht zu vergegenständlichen, mit Hilfe von Objekten darzustellen. Daraus entstanden 10 Schaubilder, die dann Michael Stavaric verbal „überreicht“ wurden. Da aber nach „flüchten“ immer „ankommen“ stehen sollte, in Michaels Fall auch gestanden ist, wurde das Geschenk „Flüchten und Ankommen“ genannt und als Symbol des Ankommens Erinnerungen an Michaels Zeit in Laa in einer Mappe gesammelt übergeben.
Dann kam der entspanntere Teil des Besuches: am Boden des Festsaales sitzend erzählte Michael Stavaric von sich und seiner Welt und die Kinder stellten Fragen. Natürlich interessierte die Flucht seiner Familie. Es war für die Kinder kaum vorstellbar, mit den Eltern einfach
in den Urlaub zu fahren und auf einmal zu hören: so, Kinder, hier bleiben wir jetzt. Wir werden nie mehr nach Hause zurückkehren. Deine Freunde, die siehst du nicht mehr. Auch die Frage nach Erfahrungen mit Rassismus blieben nicht aus. Michael musste zwar bestätigen, dass es das wohl gegeben hat – erklärte aber gleichzeitig, dass man das mit einer ordentlichen Prügelei unter Kindern schon wieder hingekriegt hat. Wofür er anerkennendes Gelächter erntete. Eine wissbegierige Gesprächspartnerin fand Michael in unserer Samira, dessen Mutter Tschechin und dessen Vater Bosnier ist. Die beiden haben begeistert Erfahrungen ausgetauscht, wie es denn so ist, wenn man zweisprachig bzw. in Samiras Fall dreisprachig aufwächst, welche Sprache man in welchen Situationen benutzt und in welcher Sprache man denn eigentlich träumt.
Der Effekt war genau der, den ich bereits mit anderen Aktionen erreichen wollte und auch erreicht habe: meine bunten Kinder, das heißt solche mit Migrationshintergrund, wurden auf einmal zum Mittelpunkt. Die anderen haben wieder einmal erkannt, dass da viel mehr da ist
als bei uns „Rot-Weiß-Rot-Österreichern“, dass hier Geschichten erzählt, Erfahrungen berichtet werden, die sie selber nicht kennen. Und die Tatsache, dass eine offensichtlich „berühmte“ Persönlichkeit sich in die Reihe der bunten Kinder stellt, das hat den Eindruck ungemein verstärkt.
Die SchülerInnen der 3B haben viel erfahren, viel gelacht, etliches hat sie auch nachdenklich gemacht. Er war ein guter BOTSCHAFTER DER INTEGRATION, der Michael Stavaric.“  
Gabriele Müller, BG BRG Laa/Thaya

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Besuch Sohyi Kim am 25.05.2009

Lehrer‐Feedback: IBC Hetzendorf

Die Vorbereitungen liefen perfekt, innerhalb einer Stunde war alles zurechtgeschoben und aufgebaut. Wie besprochen wurde Frau Kim von SchülerInnen abgeholt und diese präsentierten kurz das Buffet, die Ausstellung, die persönlichen Gegenstände sowie den Kurzfilm. Frau Kim war überaus begeistert von der Arbeit der SchülerInnen! Es entstanden immer wieder kurze Unterhaltungen über Süd‐Korea und Frau Kim war sehr interessiert an den persönlichen Gegenständen und ließ einige SchülerInnen Genaueres darüber erzählen.
Nach dem Film setzte sie sich zu den SchülerInnen in den Sesselkreis, worauf sich zwischen ihr und den SchülerInnen ein interessantes Gespräch entwickelte, das sich um ihr Leben in Südkorea als auch in Österreich drehte.
Überwältigend war, dass Frau Kim eine tolle Gabe dafür hatte, die SchülerInnen und deren eigenen kulturellen Hintergrund mit einzubeziehen bzw. in den Vordergrund zu stellen. So war es nicht nur ein Monolog, sondern ein gegenseitiges Geben und Nehmen, von dem alle profitieren konnten. Genauso positiv war ihre Einstellung gegenüber Migration – dass wir alle voneinander lernen und das Beste von jeder Kultur herausholen können – die sie mit treffenden Worten übermittelte.
Frau Kim hatte eine sehr offene Art und redete den SchülerInnen darüber hinaus gut zu, dass sie ihre selbst gesteckten Ziele immer mit vollem Herzen verfolgen sollen.

Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder Schüler und jede Schülerin etwas Positives aus dieser Begegnung mitnehmen konnte und, dass dies eine nachhaltige Wirkung auf sie haben wird. Das Beisein des ORF war einerseits ein gewisses Hindernis, da die SchülerInnen schüchterner wirkten und sich beobachtet fühlten, andererseits stellte es eine Würdigung ihrer tollen Arbeit dar und machte das aufregende Ereignis zu einem noch größeren Event.
Durch Gespräche mit den SchülerInnen in der nächsten Stunde wurde uns außerdem klar, dass die Begegnung mit Frau Kim die Erwartungen der SchülerInnen weit übertroffen hat. Ihre positive Energie, ihre „Zugänglichkeit“ und ihre Erzählungen bewegten und öffneten die Herzen der SchülerInnen. Der Gedanke, dass ein respektvolles und friedliches Miteinander möglich ist und dass alle Menschen voneinander lernen können – ist bei den SchülerInnen nachhaltig angekommen und wird sie von nun an begleiten.
Christine Auer & Anita Schaubach, IBC Hetzendorf

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Besuch Ibe A. Polycarp am 25.05.2009

Am Montag, 25.5.09 besuchte Herr Mag. Ibe (Verein migrare) von 8.00 – 10.00 Uhr die VS4 Mozartschule als einen der Höhepunkte unseres Afrikaprojektes „Von Linz nach Afrika und zurück“. Durch das Projekt x change kam über Intervention von Fr. Zach (Land der Menschen OÖ), die ihn begleitete, der Kontakt zustande.
In der Mozartschule gibt es heuer 12 Kinder mit afrikanischen Wurzeln und zwar aus Ägypten, Angola, Ghana, Marokko, Mali, Mauretanien, Nigeria, Tunesien, Zimbabwe.
Jede Schulstufe konnte eine halbe Stunde im Raum unserer Afrikaausstellung mit Hr. Ibe - ursprünglich aus Nigeria - plaudern.
Die SchülerInnen der 2., 3. und 4. Klassen hatten Fragen und jede Klasse ein Geschenk vorbereitet. In den 1. Klassen sollte Hr. Ibe einfach nur über Westafrika erzählen.
Unser Gast konnte sich sehr, sehr gut auf die Kinder und ihre Altersstufen einstellen und auf ihre Fragen und Interessen eingehen.
Allen wurde die Zeit zu kurz. Die Kinder, aber auch die LehrerInnen wollten noch mehr erfahren. Kurzweilig, mit Scherzen, Späßen und Lachen berichtete Hr. Ibe von seiner Kindheit in Nigeria, seinen Großeltern, seinem Großvater, dem Medizinmann, seiner sehr jungen Mutter, seiner Familie, seiner Schulzeit, andauerndem Fußballspielen mit vielen Freunden, seiner Ankunft in Österreich, seinem Leben hier in Linz und dem Leben in Nigeria heute in der Stadt und auf dem Land.
Besonders für die Buben mit Migrationshintergrund unserer Schule war es interessant einen Mann, der es geschafft hat, Hr. Ibe zu erleben und von seinen Erlebnissen zu hören. Aber auch die Kinder mit afrikanischen Wurzeln hatten besonders viele Fragen an ihn.
Persönliche Bemerkungen SchülerInnen:
„Ich bin neugierig“
„Auch etwas nicht so Schönes kann gut schmecken“ (Kochbanane)
„Ich hab geglaubt in Afrika gibt es keine Hochhäuser!“
„Ich weiß jetzt, dass die Buben dort auch viel Fußballspielen!“
Ursula Pickner, Mozartschule,  Linz

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Besuch Dodo Roscic am 18.05.2009

Schon am Anfang des ersten IKUS-Semesters teilte uns unsere Professorin mit, dass wir an dem Projekt „Xchange“ teilnehmen werden und dass ein prominenter Gast zu uns kommen wird.
Um ehrlich zu sein, habe ich am Anfang gehofft, dass irgendein prominenter Fußballer, Tänzer oder Moderator zu uns kommen wird, und als uns mitgeteilt wurde, dass Dodo Roscic unser Gast ist, war ich sehr skeptisch der Begegnung gegenüber, da ich geglaubt habe, dass sie eingebildet und sehr wählerisch ist.
Wochen davor haben wir, die 2AK, versucht uns auf das Treffen mit dem „Star“ vorzubereiten. Wir haben uns in diverse Teams eingeteilt, und leider muss ich gestehen, dass ich nicht an meine Klasse geglaubt habe. An dem Tag der Begegnung hat sich noch einmal bestätigt, dass es einige gibt, die nichts von einer Klassengemeinschaft halten.
Am allerschlimmsten fand ich es, dass viele meiner Mitschülerinnen nicht auf die Meinung anderer hören wollten.
Doch all dies war vergessen, als die ORF-Moderatorin Dodo Roscic den ersten Schritt in den Raum machte. Sie machte sofort einen sehr positiven Eindruck und ich war total überrascht, als sie jedem von uns die Hand reichte.
Das Moderationsteam, Jacky, Mona, Bibi und ich, erklärte ihr, was auf sie zukommen wird und wie unsere Klasse so ist. Noch einmal hat sich bestätigt, dass wir gut improvisieren können, da vieles nicht so lief, wie wir es geplant haben.
Nach einem opulenten Mahl, das wir vorbereitet haben, ging es weiter mit einer Diskussions- und Fragerunde mit Dodo.
Doroteja hat mich mit ihrer positiven und optimistischen Art total beeindruckt und ich war sprachlos als sie uns erzählt hat, was sie bisher erlebt hat.
Ihr Leben ist einfach meinem sehr ähnlich. Wir beide sind in einem anderen Land auf die Welt gekommen, wurden mit vielen Problemen in Österreich konfrontiert, sehen Österreich als die „neue“ Heimat und haben dieselbe Meinung über Jugoslawien.
Zum Schluss überreichte Dani unserem Gast eine Rose und einen Gutschein für eine DVD, die von unserem Kamerateam angefertigt wird. Daraufhin hat uns Dodo auch eingeladen sie im ORF zu besuchen, und um ehrlich zu sein, haben wir dies von Anfang an gehofft! :P
Es war ein sehr schöner Nachmittag und ich habe mich sehr wohl gefühlt. Ich habe nie gedacht, dass ich jemanden finden werde, der mein Vorbild sein könnte. Aber an dem Nachmittag ist es passiert und jedes Mal, wenn ich nicht weiter kann, denke ich an sie, an Dodo!

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Besuch Umyma Eljelede am 05.05.2009

Die 6C bereitete sich im Herbst 2008 in Geschichte und politische Bildung auf die Nationalratswahlen vor. Bei der Beschäftigung mit Partei-Geschichte und Parteiprogrammen ärgerten sich die meisten SchülerInnen über die politischen Vorstellungen und die populistischen Auftritte der FPÖ. Sie wollten mehr darüber erfahren.
Ich lud Andy Peham vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) ein. Er referierte über die mangelhafte Aufarbeitung des Faschismus in Österreich nach 1945, über die Geschichte der FPÖ und über Rechtsradikalismus.
Wir nahmen den Begriff „Populismus“ genauer unter die Lupe und besprachen, inwiefern H.C. Strache ein „moderner“ Populist sei. Die Klasse wurde zusehends neugieriger auf und sensibler für das Thema Ausländerfeindlichkeit. Im Anschluss an ein Referat zum Thema Rassismus schlug Nina vor, über das projektXchange (davon hatte sie gelesen) jemanden in die Klasse einzuladen. Wir informierten uns über die Gäste, die in Schulen gehen, und die Wahl viel auf Frau Eljelede Umyma.
Am Vormittag des 5.5.09 besuchte Frau Eljelede Umyma die Klasse in der Schule. Über den Sudan hatten wir bis dorthin nie gesprochen. Frau Umyma erzählte von ihrer Herkunft, von ihrer Flucht und von Erlebnissen, die sie hier in Österreich als Afrikanerin gemacht hatte und noch macht. Mit ihrer freundlichen und sympathischen Art gewann sie die Schülerinnen und Schüler gleich für sich und mit großer Aufmerksamkeit hörten die Jugendlichen zu. Erst gegen Schluss gingen dann ein paar Schülerinnen aus sich heraus und begannen zu fragen bzw. zu diskutieren. Das Echo war in der nächsten Stunde sehr positiv, alle zeigten sich beeindruckt von Frau Umyma und ihren Berichten.
Heidi Königshofer BG/BRG Pichelmayergasse

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Besuch Miriam Hie am 17.04.2009

Es ist Miriam Hie sehr gut gelungen, die SchülerInnen der 4. Klasse der HAK Steyr für das schwierige Thema Integration zu sensibilisieren. Das ProjektXchange unterstützt Menschen dabei, den sicheren Raum zu verlassen und den Dialog mit vielen Kulturen zu suchen und fördert Kulturwissen über den eigenen Standpunkt. So gelingt ein Abbau von Vorurteilen und der Ausbau eines von Respekt und Toleranz getragenen Zusammenlebens.
Fr. Mag, Jutta Christl, HAK Steyr

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Besuch Johnny Palmer am 16.04.2009

Ich hatte schon früher einmal in Wien Schulen besucht. Diese Erfahrung war für mich deswegen nicht ganz neu, dennoch hatte ich es spannend gefunden und ich kann sagen, dass dieser Schulbesuch sich von den bisherigen hervorhob.
Die Klasse hat mich mit selbst gebackenen Muffins und Kuchen empfangen und hatten ihr Klassenzimmer gemütlich mit Couches und Sofas eingerichtet, es war eine ungezwungene und "heimelige" Atmosphäre.
Es war auch etwas besonderes aus meiner Kindheit erzählen zu dürfen und meine Erfahrungen und Ansichten mit Jugendlichen zu teilen, ihnen etwas Persönliches von mir mitgeben zu können. Vielleicht auch einen Denkanstoß, manche Sachen aus einem Anderen Blickwinkel zu betrachten. Unten in der Aula hatte ich dann die Möglichkeit auch Schülern aus den anderen Klassen Fragen zu beantworten und ein weiteres Stück aus meinen Leben, Gedanken, Erfahrungen und natürlich meiner Musik weiterzugeben.
Ich erhielt zum Schluss dann eingerahmt ein Gruppenbild, das wir zuvor mit der Klasse gemacht hatten als Andenken an diese erste Kooperation mit "projekt Xchange", von der ich hoffe, dass es noch viele weitere geben wird!
Johnny Palmer    

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